Bremen-Zeit

Bremen
Bremen und Umzu PDF Drucken E-Mail
Avantgarde und Alte Meister, großes Theater und Werkstattbühnen, konzertante Highlights und der Sound unserer Zeit, Tradition und Provokation, Brauchtum und Experimentierfreude. Bremens Theater, Museen, Konzertsäle und Kunstsammlungen bieten unerschöpfliche Vielfalt - in ihrer künstlerischen Bandbreite ebenso wie in der Kreation ihrer Kunstereignisse.

Rathausplatz in Bremen Die Reise durch Länder und Kontinente, sie beginnt in Bremen gleich neben dem Hauptbahnhof. Im Übersee-Museum, das - einst Sammlung kolonialer Exotika - heute zur sensiblen Annäherung an fremde Kulturen und zur Begegnung mit Lebenswirklichkeiten jenseits Europas einlädt. Dargeboten in einem Ambiente phantastischer Exponate vom japanischen Garten über Dorfszenen Afrikas bis zum umfassenden Weltenbummel durch Raum und Zeit.
Die Weltmeere locken nur 60 km entfernt. Auch sie museal verdichtet und ohne Beispiel in Deutschland. Im Deutschen Schiffahrtsmuseum Bremerhaven wird die Tradition der Seefahrt bewahrt, mit originalen Schiffsveteranen im eigenen Museumshafen, mit berühmten Hinterlassenschaften ebenso berühmter Schiffe und Seefahrer. Komprimiert zu einem sehnsuchtsvollen Rückblick auf die Menschheitsgeschichte zu Wasser. Nur Bremer Geschichte - doch kaum weniger spannend - präsentiert das Bremer Museum für Kunst- und Kulturgeschichte. Highlights auch hier: Die kunstgewerblichen Sammlungen etwa und das lebensnah nacherzählte Werden der Welthafenstadt Bremen durch die Jahrhunderte.

Man spricht vom "Bremer Stil" und meint die Eigenwilligkeit Bremer Inszenierungen. Meist spektakulärer als anderenorts, fast immer ambitionierter, bisweilen umstritten. Immer aber beachtet und nicht selten mit Gastspielverpflichtungen belohnt. Oper, Schauspiel und Ballett, szenische Kunst in ihrem ganzen Reichtum, dem Experiment wie dem klassischen Repertoire gleichermaßen verpflichtet. Und immer auf Bremens Spielplan: Shakespeare. Ein Der Markt in Bremen
eigenes Theater hat die Bremer Shakespeare Company dem englischen Dramatiker gewidmet und eine Spielstätte purer Lebensfreude kreiert. Shakespeare at it's best als elisabethiatisches Volkstheater in barocker Prächtigkeit und Sinneslust und mit heute längst internationalem Renommee.
Osterholz-Scharmbeck
Das Neue Museum Weserburg setzt Maßstäbe. Spitzenwerke der Gegenwartskunst aus den führenden Privatsammlungen der Welt zusammengeführt zu Europas repräsentativster Gesamtschau moderner Kunst und präsentiert in einem Museen neuen Typs. Ein Glanzlicht, das seinesgleichen sucht - und findet! Etwa in der Kunsthalle mit ihrem anerkannten Sammlungsschwerpunkt deutscher und französischer Impressionisten. Klein aber fein das Gerhard-Marcks-Haus, das den Nachlaß dieses Bildhauers verwaltet und sich als Ort gediegener Ausstellungsereignisse exponiert. Und exklusiv in Bremen: Die Kunstsammlungen der Böttcherstraße mit den wichtigsten Werken aus dem Schaffen von
Paula Modersohn-Becker, Heinrich Vogeler, Bernhard Hoettger und anderen, deren früher verkanntes Schaffen heute internationalen Ruhm genießt.
Beethoven gab den entscheidenden Impuls. 1802 ließ er seine 1. Sinfonie in Bremen welt-uraufführen und weitere Premieren folgen. Musiktradition, die gepflegt wird in Bremen. Durch das Philharmonische Staatsorchester etwa und - mit internationalem Ausrufungszeichen - durch die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, einem Spitzenensemble im Bereich der Kammermusik von anerkanntem Weltniveau. Internationalität, ein Gütesiegel auch des Musikfestes Bremen. Alljährlich im Herbst Höhepunkt der Bremer Musik-Saison mit einer Konzertreihe der glanzvollsten Orchester, der namhaftesten Dirigenten und Solisten in einem Festival höchster Ansprüche.

Bremen - zwei Städte, ein Land und ein Kulturplatz voller Entdeckungen.
Luftbild Delmenhorst